Wie alles begann

Es war im Frühjahr 2015, als mir mein Angestelltendasein im Büro immer weniger Freude bereitete und ich mit dem Gedanken schwanger ging, dort dringend raus zu müssen. Die Vorstellung, noch mehr als 14 Jahre diesen zwar gut bezahlten, aber wenig erfreulichen Job zu machen, bevor die Regelrente die große Freiheit verspricht, konnte ich nicht ertragen. Ich hatte unbezahlten Urlaub im Sinn und wenn das nicht ginge, sogar die Kündigung. Kurz: Es war höchste Zeit, etwas anderes auszuprobieren.

Meine Ideen gingen in den naturnahen Bereich: Vielleicht ein Praktikum in Nationalpark Bayerischer Wald oder Berchtesgaden? Oder im Gemüse- oder Obstbau, in der Landwirtschaft – mit oder ohne Tiere? Ich erlaubte mir, die unmöglichsten Gedanken zu denken und als mein Arbeitgeber die Möglichkeit eröffnete, über ein Arbeitswertkonto Geld anzusparen und dieses für eine befristete Auszeit zu nutzen, war klar, dass ich diesen Weg gehen würde. Das taugt sehr: Mit Netz und doppeltem Boden zu machen, was mich reizt, um evtl. nachher wieder ins Büro zu gehen – dann aber mit der Gewißheit, den Ausstieg wenigstens probiert zu haben.

Unterstützt von meinem Partner, guten Freunden und letzten Endes auch von meinem Arbeitgeber habe ich quasi von jetzt auf gleich mein Gehalt halbiert, um so schnell wie möglich ein sechsmonatiges Sabbatical anzutreten.

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